DBD-BIM vernetzt Inhalte europäischer und nationaler Baunormen

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Schiller-Blog - Der Schillernde Blick auf die Baubranche

DBD-BIM vernetzt Inhalte europäischer und nationaler Baunormen

01.04.2015

Am 20.3.2015 wurde DBD-BIM in www.dbd-online.de geboren. BIM ist international und so ist DBD-BIM ein globales Kind. Der Vater ist der internationale Standard IFC - ISO 16739. Die Mutter ist die deutsche DIN SPEC 91400. Sie ist eine BIM-Klassifikation nach STLB-Bau, die zu 80% europäisch geprägt ist. Ihre „Schwangerschaft“ begann mit der Standardisierung von Bauteileigenschaften und deren Verknüpfung mit IFC. Und es gab eine Vorgeschichte.

In den letzten 20 Jahren erfolgte mit der Verwirklichung des Europäischen Binnenmarktes eine intensive Harmonisierung der nationalen Normen in den Mitgliedsländern. Damit wurde auch die Sprache der am Bau Beteiligten europäischer. Allein bei der Pflege von STLB-Bau wurden seit 1996 jährlich mehr als 50 DIN-Normen in DIN EN gewandelt. Wir erlebten einen steten Umbruch der baufachlichen Terminologie durch diese EN-harmonisierten technischen Bezeichnungen, deren Normenwandel in den STLB-Bau Versionen genau spezifiziert wurde.

Bereits in meinem Blog zu den europäischen Normen (EN) vor 8 Jahren habe ich diesen Einfluss auf die Leistungsbeschreibung mit STLB-Bau und der VOB/C mit Beispielen belegt.

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In Analogie gilt dies auch für die Bauteile, die nach VOB/A durch Bauleistungen „hergestellt, instand gehalten, geändert oder beseitigt“ werden. Mit der europäischen Harmonisierung der technischen Regeln wurden ungesagt viele Eigenschaften der Bauteile standardisiert. Diese wurden in der DIN SPEC 91400 mit der Metasprache von IFC (ISO 16739) gebündelt und durch DBD-BIM zur vernetzten Anwendung gebracht. Weil die baufachliche Terminologie zu mehr als 80 % europäisch standardisiert ist, gibt es DBD-BIM auch in Englisch.

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Die europäisch und national standardisierten baufachlichen Begriffe sind bauteilübergreifend. So gilt z.B. die Klassifizierung der Explosionshemmung (EPR) für Fenster, Türen und Abschlüsse. Im Baunormennetzwerk schlummern also viele Eigenschaften für das räumliche Bauteilgefüge von BIM. In DBD-BIM wurden zudem die spezifizierten Baunormeninhalte durch die Zuordnung nationaler und internationaler Klassifikationssysteme weiter geschärft.

DBD-BIM liefert nicht nur die Bauteil- und Raumeigenschaften für BIM, sondern verknüpft diese auch mit den konkreten inhaltlichen Abschnitten aus dem Baunormenwerk von DIN, EN und ISO. Für die praktische Nutzung werden in den nächsten Monaten noch vielfältige „Features“, wie z.B. Mustervorlagen für Räume und Bauteile folgen, die man sehr einfach in individuelle Bürostandards wandeln kann. Die softwareneutrale Cloud-Lösung DBD-BIM ist geboren und wird wachsen. Das Ziel ist die Teilkosten-strukturierte BIM-Kalkulation in der Harmonie von Leistungsbeschreibungen mit IFC. Eine wahre Metamorphose der Werte.

In alter Frische

Ihr Klaus Schiller


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