baupreislexikon.de ist ein Instrumentarium für Benchmarking am Bau

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Schiller-Blog - Der Schillernde Blick auf die Baubranche

baupreislexikon.de ist ein Instrumentarium für Benchmarking am Bau

01.06.2012

Baumärkte sind regional und wettbewerbsintensiv. Gebaut wird am Standort und im Auftrage des Bauherrn. Bauen ist individuell und gewerkeübergreifend. Eine Vielfalt von Bauleistungen im Spektrum von Werkleistungen und Bauzeit. Nicht einfach für die Markt- und Wettbewerbsanalyse. Für den Einkauf von Bauleistungen werden in der Praxis Preisspiegel benutzt. Ein probates Hilfsmittel zum relativen Vergleich von Angebotspreisen.

Auch für den Verkauf von Bauleistungen ist eine Marktbeobachtung unerlässlich. Erst Kalkulieren und dann Spekulieren ist die Devise. Ein aktives Benchmarking am Bau. Eine vergleichende Analyse und Bewertung von Bauleistungen. Baupreise sind zu kalkulieren und wettbewerblich zu beurteilen. Im Kontext zu Leistungsbeschreibung und Baustelle.

Vergleichen setzt Denken in Bewegung. Hilfreich ist ein Maßstab, wie beim Messen oder Wiegen. Ein Vergleich mit einem Bezugswert bzw. Benchmark. Früher war dies eine Markierung (mark) an einer Werkbank (bench). Unter Benchmarking verstehen wir heute eine Arbeitsweise des strukturellen Vergleichens. Analytisch gliedern und aus verschiedenen Blickwinkeln bewerten. Den Unterschieden auf den Grund gehen und die Nutzungsmöglichkeiten erkennen ist das Ziel.

Das Baupreislexikon bietet solch einen Kontrollmaßstab für ein Benchmarking am Bau. Baupreise werden als Orientierungswerte im Internet veröffentlicht und für jedwede Vergleiche preisgegeben. Es ist eine detaillierte Statistik mit Kalkulations- und regionalen Marktparametern. Planer und ausführende Unternehmen können ihre eigenen Daten wieder erkennen und auf diese Weise feststellen, wie gut oder wie schlecht sie im allgemeinen Vergleich dastehen. "Das Durchschnittliche gibt der Welt Bestand." Aber die Abweichungen bringen den Wert. Und hieraus lässt sich der Nutzen ziehen. Jeder für sich auf seine Weise.

Das Baupreislexikon ermöglicht ein Benchmarking am Bau, weil es eine inhaltliche Strukturaufklärung baufachlich konkretisiert.

1. Strukturierte Beschreibungsparameter:

Die Basis der Baupreise für Leistungen und Bauelemente sind klassifizierte Eigenschaften. Die aufgegliederten Textteile sind flexibel und baufachlich miteinander vernetzt. Ändern sich die Textteile, ändern sich die Preisbestandteile. Eine einfache Parameterstruktur bieten die Preistabellen.

2. Strukturierte Baupreisanalyse:

Systematische Zerlegung in Preisbestandteile nach dem Verursachungsprinzip. Die klassifizierten Eigenschaften bedingen für deren Herstellung Teilkosten in Form von Löhnen, Stoffen, Geräten und Sonstiges. Durch Auflösen in Mengen-Wert-Gerüste werden diese quantitativ und qualitativ geordnet und ausgewertet. Die Planerversion liefert eine regionale Baupreisanalyse mit Zeitansatz in der Struktur von EFB 223. Und die erweiterte Ausgabe für die Ausführenden legt die Baupreise sogar in der Güte einer Urkalkulation offen.

3. Strukturierte Baupreisbewertung:

Den Mengenrezepturen - wie Zeitansätze oder wie viel von bestimmten Stoffen enthalten sind - werden Werte zugeordnet und diese miteinander in Beziehung gesetzt. Über die Vernetzung der einzelnen Mengen- und Wert-Ansätze werden die Preisbestandteile zusammengesetzt. Die Werte sind regional flexibel und über Einstellungen anpassbar. Die Baupreise werden somit im Kontext von Wert- und Eigenschaftsparametern in ihrer Struktur festgestellt.

Das Baupreislexikon präsentiert Gültigkeitsbereiche von Preisstrukturen in Form eines öffentlichen Geheimnisses. Und jeder kann sein Eigenes daraus ableiten. Mit zusätzlichen "benchmarking-Funktionen" folgt noch manche Überraschung.

In alter Frische

Ihr Klaus Schiller


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